Sonntag, 28. Februar 2010

Zu seiner Zeit

Nur mal so nebenbei: Den Hausflur in unserem Mietshaus schmuecken seit ueber einer Woche eine Vase mit Fruehlingszweigen, bemalten Holzblumen und zwei weissen Osterhaeschen. Ausserdem hat die Nachbarin, die ich verdaechtige, sich auf diese Weise kreativ ausgelebt zu haben, ihre Wohnungstuer mit einer Kette von Filzblumen behaengt. Im Drogeriemarkt unseres Wohnortes werden Oster- und Fruehlingsdekoartikel seit Mitte Januar verkauft.

Ostern ist dieses Jahr Anfang April. Das sind, was die Drogerie angeht, zweieinhalb Monate Vorlaufzeit; im Falle meiner Nachbarin immerhin noch anderthalb. Ich finde das fast so schlimm wie Gewuerzspekulatius und Schokonikolaeuse, die ab September verkauft werden. Jedem das seine, aber ich moechte nicht, wenn der Sommer kaum vorbei ist, schon an Weihnachten denken. Und Osterdeko bei fuenfzehn Zentimetern Schnee und Minusgraden halte ich genauso fuer unangebracht. Alles zu seiner Zeit - wie waer's?

Freitag, 26. Februar 2010

Style Islam

Cosmo TV (WDR) vom 21. Februar 2010 ueber die Firma styleislam und das Lebensgefuehl junger Muslime in Deutschland.

Dienstag, 23. Februar 2010

Zwischen Umzugskisten

Lieselotte inmitten von einem Chaos aus fertig gepackten, halb gepackten, leeren Umzugskartons, Kleindkindspielsachen, zum Trocknen aufgehängter Wäsche, noch zu sortierenden Dokumenten... Umzüge sind ätzend. Umzüge mit einem Kleinkind, das Mama-ach-so-gerne herausbekommen möchte, was denn da gerade in diesen riesengroßen Pappkartons verschwindet und sich das gleich mal von Nahem ansieht (sprich: anfasst, rausholt, in der Wohnung verteilt), sind richtig ätzend.

Eine Sache an Umzügen, die ich dagegen gerne mag, ist, dass man erst einmal wieder sieht, was man eigentlich alles hat, und viele Sachen, an die man vielleicht eine ganze Weile keinen oder kaum einen Gedanken verschwendet hat, plötzlich wieder in der Hand hält. Diesmal habe ich mich über meine Sommerkleider gefreut, die ich seit Monaten zum ersten Mal wieder vor mir liegen sah.

Ich stutzte, als mir bewusst wurde, dass ich zusammen genommen einen ganzen Umzugskarton voll Kleidern besitze. Etwas mehr als einen Umzugskarton voll; Wintermantel und Schuhe ausgenommen. Ich war baff. So viele Röcke, kurze Kleider, lange Kleider, lange Oberteile, kurze Oberteile... Kopftücher!

Das ist komisch, oder?, wenn man denkt, man hat eigentlich nicht viele Klamotten, und dann sind es so viele, dass man bestimmt mehrere Wochen hintereinander jeden Tag eine andere Kombi tragen könnte...? Wenn man so viel hat und es einem doch gar nicht bewusst ist?